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PRESSEINFORMATIONEN | ARCHIV 2010 Print
27 | 10 | 2010

Coextrusion von PET-Barrierefolien

Gießfolienanlage FILMEX eröffnet völlig neue Möglichkeiten bei flexiblen Verpackungen
 

EXPO in Lengerich
28./29.10. + 01./02.11.2010


Coextrusion von PET-Barrierefolien
Gießfolienanlage FILMEX eröffnet völlig neue Möglichkeiten
bei flexiblen Verpackungen
 

Auf der parallel zur K 2010 stattfindenden Hausaustellung EXPO am Firmensitz in
Lengerich zeigte Windmöller & Hölscher bahnbrechende Neuheiten bei Barrierefolien
auf der Gießfolienanlage FILMEX. Der Hersteller überraschte das Fachpublikum mit
innovativen, PET- basierten Tiefziehfolien, die hervorragende Produkt- und Verarbeitungs-Eigenschaften aufweisen. Die FILMEX, ausgerüstet mit 8 Extrudern, 17-Lagen Feedblock
und 2.700 mm Düse mit Randeinkapselung, produzierte während der täglichen
Live-Vorführungen eine hochtransparente Nanolayer-Deckelfolie.

Coextrudierte Barrierefolien sind heute aus der Welt der flexiblen Verpackung nicht mehr wegzudenken. Als Tiefzieh-, Deckel- oder Beutelfolien stellen sie die Haltbarkeit der
verpackten Lebensmittel sicher. Das Gießfolienverfahren bietet sich aufgrund seiner Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit in besonderer Weise für die Produktion von
Barrierefolien an. Als derzeit größte und leistungsfähigste Gießfolienanlage der Welt
erreicht eine 11-Lagen FILMEX Ausstoßleistungen bis 3000 kg/h bei der Produktion von Barrierefolie.

Ein weiterer Vorteil der Gießfolienextrusion liegt in der hohen Flexibilität des Verbundaufbaus,
die bei der FILMEX noch durch den Einsatz der universellen Smooth Barrier (SMB)-Schnecken gesteigert wird, die alle gängigen Rohstoffe mit perfekter Schmelzequalität verarbeiten können.
Aus dieser Flexibilität heraus entstand bei W&H die Idee, die Anwendungsbreite der FILMEX
um die Coextrusion von Polyethylenterephthalat (PET) zu erweitern.

PET ist ein vielseitiger Kunststoff, der aufgrund seines Eigenschaftsspektrums und des
attraktiven Preises in der Verpackungswelt große Bedeutung hat, unter anderem bei sehr
dünnen, biaxial gereckten Folien (BO-PET) sowie bei Dickfolien zwischen 150 und 1000 µm.
In Verpackungsanwendungen werden diese PET-Folien in der Regel gegen PE kaschiert,
um die nötigen Siegeleigenschaften zu erzielen.

Im Wettbewerb zu PA besticht PET durch bessere optische Eigenschaften, perfekte
Bedruckbarkeit und hervorragende Thermoformbarkeit. Darüber hinaus ist der Rohstoff
inzwischen wesentlich preiswerter als PA. Durch seine Verwendung im Coextrusionsverfahrens sind Packmittelhersteller nicht mehr auf den begrenzten Bereich verfügbarer Dicken von
BO-PET und PET-Dickfolien für Kaschierzwecke angewiesen. Stattdessen eröffnen coextrudierte Gießfolienverbunde völlig neue Möglichkeiten im Verpackungsdesign und bieten erhebliches Einsparpotenzial.

Allerdings stellt PET gegenüber den genannten Rohstoffen deutlich höhere Anforderungen
an die Verarbeitung. So muss das Polykondensat vor der Verarbeitung sehr aufwändig
bei hohen Temperaturen vorgetrocknet werden, die Extrusion erfordert deutlich höhere Schmelzetemperaturen  und die Schmelzeviskosität sowie die Art der Haftvermittler müssen sorgfältig auf den Verbund abgestimmt werden.

W&H verfügt inzwischen über umfassende Erfahrung im Umgang mit PET, die von einfachen PET/PE-Verbunden bis hin zu PET/PA/EVOH-Hochbarrierefolien reicht. Als Beispiel dafür
stellte W&H während der EXPO eine tiefgezogene Schale aus einer 250 µm PET/PE-Folie vor,
die sich durch ihre hohe Transparenz und Steifigkeit auszeichnete.

Als weitere Innovation präsentierte W&H eine 17-schichtige, 70 µm dicke PA/PE Nanolayer-Barrierefolie, die während der täglichen Vorführungen als Deckelfolie zu der oben
beschriebenen Tiefziehschale extrudiert wurde und sich durch ihre herausragende
Transparenz und perfekten Siegeleigenschaften auszeichnete.

Die in der FILMEX eingesetzte Nanolayer-Technologie bietet großes Potenzial zur Verbesserung
der Folieneigenschaften, wie etwa Steifigkeit, Barrierewirkung oder Thermoformbarkeit. Um
die Chancen der Nanolayer-Technologie zu erschließen, bedarf es in der Regel einer engen Zusammenarbeit zwischen Verarbeiter, Rohstoffhersteller und Maschinenhersteller.
Windmöller & Hölscher verfügt über umfassende Erfahrungen mit der Nanolayer-Technologie
und kann auf zahlreiche erfolgreiche Entwicklungen mit Kunden und Rohstoffherstellern auf seiner
hochmodernen FILMEX -Gießfolienanlage verweisen.

Windmöller & Hölscher ist ein international führender Hersteller von Maschinen und
Ausrüstungen für die Industrie flexibler Verpackungen mit Sitz in Lengerich, Deutschland.
Das Produktprogramm umfasst Blas- und Gießfolienanlagen, Flexo- und Tiefdruckmaschinen, Maschinen für die Veredelung und Verarbeitung von Papier, Folien und Kunststoffgeweben
sowie FFS- (Form-, Fill- & Seal) Absackanlagen.

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  Ihre Ansprechpartner bei WINDMÖLLER & HÖLSCHER:


Elisabeth Braumann M.A.
Public Relations

Dipl.-Ing.
Ulrich Stienecker
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Fax: +49 (0) 5481/14-3355
E-Mail: Elisabeth.Braumann@wuh-group.com
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E-Mail: Ulrich.Stienecker@wuh-group.com
 
 
  Bilder zum Thema  
 
Produkte PR 1291
Tiefziehschale aus coextrudiertem PET/PE-Verbund für Lebensmittelverpackung mit einer hochtransparenten
Nanolayer-Deckelfolie – beide Folien wurden auf der
W&H-FILMEX hergestellt.
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Filmex PR 1290
Auf der Hausmesse EXPO präsentierte W&H eine
Gießfolienanlage FILMEX, ausgerüstet mit 8 Extrudern,
17-Lagen-Feedblock und 2.700 mm Düse, auf der eine
hochtransparente PA/PE-Nanolayer-Folie als Deckelmaterial
für Tiefziehverpackungen produziert wurde.
Download 1630 kB
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